Das erste Mal alleine reisen

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Dublin, eine unglaublich schöne und einzigartige Stadt, die ich so noch nie erlebt habe. Wenn ich jetzt an Dublin denke fallen mir dazu 4 Stichwörter ein: „Offenheit“, „Tradition“, „Vintage“ und „Feiern“.

Fangen wir mal mit ,,Offenheit“ an: die Menschen in Dublin sind unglaublich offen du kannst sie gefühlt fast alles fragen. Sie erzählen dir Geschichten von sich oder der Irischen Kultur und jede dieser Geschichten ist anders. Was mir außerdem auch sehr aufgefallen ist, ist das die Iren an viele Dinge glauben und da sind wir schon beim nächsten Wort angekommen:

Tradition - Die Iren haben sehr viele traditionelle Geschichten an die sie unfassbar fest glauben. Manche von ihnen sind sehr skurril, aber ich find es trotzdem so schön zu sehn wie fröhlich die Iren durch Ihren Glauben sind und in einer hin Sicht auch frei von unnötigen Gedanken dadurch sind. Ich kann euch mal ein Beispiel geben z.B. kennt jeder Guinness das Bier. Der Gründer Arthur Guinness wird hier schon fast als Gott angesehen und das Guinness Bier wird hier als Heilmittel für fast alles betitelt. Man kann sich sich das dann in etwa so vorstellen , man hat eine Erkältung oder etwas Schlimmeres wie einen Männerschnupfen und durch ein Guinness (oder ein paar mehr) wird wieder alles gut. Es ist das Ultimative Elixier. Echt eine sehr amüsante Vorstellung.

 

Dann kommen wir zu „Vintage‘‘ dieses Wort bezieht ich jetzt mal auf die Stadt und ihren Stil. Die Stadt Dublin hat mir unglaublich gut gefallen, sie ist unglaublich urig und traditionell gehalten. Viele Backstein- und Holzfassaden und sowas lieb ich ja einfach. Da geht mein Fotografenherz auf und ich wünschte mir ich könnte hier noch länger bleiben, da es hier noch viele wunderschöne versteckte Ecken gibt, die man entdecken kann und nicht zu vergessen die tollen Leute hier die man noch kennenlernen kann.

Two minuetes think about

Two minuetes think about

Und da sind wir schon bei meinem vorletzten Stichwort ,,Feiern‘‘. Die Pubs in Dublin sind vollkommen empfehlenswert. Da die Leute hier sehr offen und fröhlich sind. Du musst einfach mit einem Lächeln hinein gehen, den Mut fassen Leute anzusprechen und du wirst sehr amüsante Gespräche führen. Bei mir war das so ich lernte in Howth (dazu später mehr) zwei bezaubernde Mädels aus Chicago kennen, nämlich Jacklyn und Megan, die von ihrem Tourguide John an der Küste von Howth herumgeführt wurden.

Wir kamen ins Gespräch, sie fragten mich, ob ich mich ihnen anschließen will und so entstand eine lustige und verrückte Bekanntschaft. Wir redeten über die verschiedenste Dinge, erzählten uns gegenseitig von unseren Erlebnissen und Abenteuern und entdeckten durch John einzigartige Orte an die wir sonst nie gekommen wären.

Er erzählten uns von Geschichten die an den einzelnen Orten passierten. Bis wir zu einem Ort kamen an den wir einen wunderschönen Ausblick hatten und ich dort diese Bild gemacht habe, welches ich, Two minutes think about‘‘ getauft habe. Der Name kommt daher da John an diesen Ort eine Tradition hat, nämlich alle Leute die da sind legen ihre Hände aufeinander er spricht dann ein paar Worte und sagt dann immer ,,Und jetzt schweigen wir alle für 2 Minuten, genießen die Aussicht und lassen alles auf uns wirken".

 
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Danach gingen wir zurück zu unserem Zug nach Dublin und auf den Weg gab uns John einen Stift und ein Buch in die Hand, in das wir etwas hinein schreiben durften, in unserer Sprache und das taten wir mit Freuden.  Als wir dann im Zug nach Dublin waren und sich die Wege von John und uns trennten., fragte ich Jacklyn und Megan wie sie auf John gekommen sind und wie sie ihn gebucht hätten. Sie erzählten mir, dass Sie von ihm am Hafen angesprochen wurden. Sie erzählten ihm von ihrem Plan das sie zum Howth Head Peak wollten und er sagte dann dass er sie begleiten würde. Als die beiden mir das erzählten war ich fassungslos, ich dachte die ganze Zeit dass sie ihn engagiert hätten. Dann tauschten wir unsere Kontakte aus damit wir uns zusammenschreiben konnten. Am Abend trafen wir uns in einem Pub namens Cassidys und hatten einen unfassbar schönen Abend an den wir herum alberten, Spaß hatten und das Leben in vollen Zügen genossen. Ich lernte dann noch die Schwester von Jacklyn und zwei Freunde von ihr kennen die alle in Dublin wohnten und ich hatte mit allen richtig tolle und tiefgründige Gespräche über alles Mögliche. Ich bin für diesen Tag so unglaublich dankbar, weil er so spontan und abgefahren war und einfach nur einzigartig war. Ich will euch mit dieser Geschichte einfach zeigen, dass ihr, wenn ihr reist, offen seid und auf andere Leute zugehen solltet, denn so entstehen meistens die geilsten Bekanntschaften und ich hoffe persönlich das ich eines Tages Jacklyn, Megan, John und alle anderen Personen wieder sehe und wir ein neues Abendteuer erleben können. Ich bin schon am Überlegen ob ich nächste Jahr mal nach Chicago reise und die beiden besuche. Ich war natürlich auch noch an anderen Orten davon erzähl euch jetzt.


Cliff of Mother

Ein so gigantischer und massiver Ort, der aber leider sehr überlaufen ist von Touristen. Doch wenn ihr ein bisschen weiter hinausläuft werden es weniger. Ihr könnt die Klippen und den Klang der Natur mehr genießen. Die Klippen sind gigantisch man fühlt sich auf ihr so klein. Wie ich zur Cliff of Mother kam? Ich buchte über Darby o’Grill eine Bustour zur Cliff of Mother für nur 40€ was aus meiner Sicht günstig ist. Die Busfahrt ging 3 Stunden und man wurde prächtig von dem Busfahrer unterhalten. Er machte viele Ex-Frauenwitze und erzählte uns viele Geschichten von der Umgebung, also typisch irisch. Die Tour war echt super doch ich wär lieber noch länger auf der Cliff of mother herum gekraxelt. Da ist eine Stunde schon sehr wenig (das nächste Mal vielleicht selber hinfahren). Doch im Großen und Ganzen war das echt eine schöne Tour und ich kann sie nur weiterempfehlen.

Howth

Ein kleiner Ort an den man mit dem Bus von Dublin aus in einer 1 Stunde dort ist. Die Story die ich dort erlebt hab, hab ich euch ja schon oben erzählt. Was ich sonst noch zu dem Ort sagen kann ist, dass er echt schön schnuckelig ist. Howth ist jetzt nicht die größte Stadt aber die Häuser sind echt speziell und sonst kann ich euch nur raten mal an die Küste Richtung  Howth head peak zu laufen da gibt es ein paar sehr schöne Plätze und Aussichten.

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South Wall

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Die ,,South Wall“ kann ich euch auch nur empfehlen den du hast einen spektakulären Blick auf das Meer und man läuft zu einem Leuchtturm an den man richtig gut Fotografieren kann. Das Feeling dort ist der Hammer, die Wellen preschen an die Seiten, man atmet die frische Meeresluft ein und man kann einfach voll und ganz den Moment genießen. Doch was ich euch empfehle ist, entweder mit dem Fahrrad oder mit dem Auto hin zu fahren. Da es zu Fuß unglaublich weit ist und man ewig läuft. Ich bin gefühlt den ganzen Tag unterwegs gewesen, also man läuft locker mal 2-3 Stunden einfach. Doch es ist den aus Ausblick wert.

 

Das wars dann von meinem Reiseblog von Dublin und Umgebung. Ich werde auf jeden Fall noch mal nach Irland und Dublin gehen, da es noch so viel zu entdecken gibt und es noch so viel tolle Leute gibt mit denen ich mich noch connecten will. Ich hab diese Reise alleine gestartet als Challenge für mich um mich zum Englisch sprechen zu animieren, da meine Englischkenntnisse echt schlecht waren, ich hab in Dublin viel gelernt und erlebt was mich unfassbar vorangebracht hat. Ich würde sagen Challenge gemeistert. Ich hoff dir hat meine Geschichte von Dublin gefallen und dich vielleicht dazu animiert zu reisen nach sonst wo hin oder vielleicht ja nach DUBLIN.

Mit diesen Worten Verabschiede ich mich, euer

Felix